Gleich eine Woche nach der ersten gemeinsamen Tour zeichnete die Facebook Gruppe „Leipziger Mountainbiker*innen“ wieder für ein MTB Abenteuer, diesmal herausragenden Formates, verantwortlich: Unter die Stollen gekommen ist diesmal der gesamte Kyffhäuser vom Norden (Bahnhof Berga bei Kelbra) aus.

Nach einer zweistündigen Zugfahrt von Leipzig aus ging es ab Berga südlich über Kelbra in den Kyffhäuser (Deutschland kleinstes Einzelgebirge) hinein und über einen Forstweg auch gleich happig um 250 Höhenmeter hinauf zum Kyffhäuser-Denkmal.

Nach einer kurzen Stärkung am Bratwurststand zwischen all den für den Kyffhäuser typischen Motorradfahrern starteten wir die eigentlich Tour mit einerm fulminanten Downhill über die Unterburg hinunter nach Tilleda, um auch gleich wieder in einem langen und knackigen Anstieg und einen wunderschönen Singletrail mit Weitblick und einen weiteren fetzigen Dowhill auf der Südseite des Gebirges wieder hinunter nach Bad Frankenhausen zu preschen. Kaum unten angekommen, kam der dritte Uphill, um vom Südende über die Kuppen auf die Westseite zur Barbarossa-Höhle zu gelangen, wo uns eine entspannte Eis-Pause erwartete.

Zum krönenden Abschluß überquerten wir noch einmal den Kyffhäuser, diesmal über seinen höchsten Punkt mit etwas um die 470 Meter ü.NN., um auf der Nordseite wieder hinunter nach Berga auf ca. 134 Meter zu rasen.

Fazit: Mit ca. 54 Kilometern und etwas über 1400 Höhenmeter ist diese Kyffhäuser Tour selbst für eingefleischte MTBler eine echte Trainings-Herausforderung und landschaftlich eine Augenweide. Allerdings ist die Runde auch gespickt mit Trails und halsbrecherischen Abfahrten, was gebührend für die teils sehr knackigen Anstiege entlohnt. Sportlich und landschaftlich ein echtes Erlebnis; jederzeit mit Freuden (und Schmerzen) wieder!

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